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Häufige Fragen zur CT

Sicher hat Ihr Radiologe oder auch Ihr behandelnder Arzt Ihnen schon viel über die Untersuchung erklärt. Doch manchmal gibt es ungeklärte Fragen, die Ihnen nach der ganzen Aufregung erst später einfallen. Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt.

Ich habe Platzangst – liege ich in einer „Röhre“?

Sie liegen in keiner „Röhre“, diese Untersuchung ist die MRT. Die Untersuchung erfolgt in einem „Ring“ durch den der Patient während der Untersuchung durchsehen kann. Die CT-Untersuchung dauert im Gegensatz zu einer MRT-Untersuchung nur wenige Minuten. Die Abtasteinheit des Computertomographen dagegen, die Gantry, ist wie eine etwa 70 cm dicke Scheibe mit einer Öffnung in der Mitte, durch die Patienten geschoben werden und hindurchschauen können. Auch Personen mit Platzangst haben damit eigentlich keine Probleme. Falls doch Platzangst auftritt, kann ein beruhigendes Medikament gegeben werden, das in der Regel hervorragend wirkt. Danach ist allerdings die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt, so dass man in diesem Falle nicht mit dem eigenen Pkw kommen sollte.

Wozu brauche ich Kontrastmittel?

Es werden zwei Arten von Kontrastmitteln gegeben: Kontrastmittel, das in die Blutbahn gegeben wird, reichert sich überall da an, wo starke Durchblutung ist. Dazu gehören die meisten Tumoren aber auch entzündliche Prozesse. In stark durchbluteten inneren Organen fallen krankhafte Prozesse umgekehrt manchmal durch ihre geringere Durchblutung im Vergleich zum gesunden Gewebe auf. Meist kann man gutartige und bösartige Bereiche durch Kontrastmittel voneinander unterscheiden. Zusätzlich wird bei Untersuchungen des Magen-Darmtraktes meist Kontrastmittel zu trinken gegeben. Es färbt die Darmschlingen an, damit sie sich in der meist sehr unübersichtlichen Bauchhöhle von anderen Strukturen abgrenzen lassen.

Wo bleibt das Kontrastmittel?

Kontrastmittel, das in die Blutbahn gegeben wird, reichert sich überall da an, wo starke Durchblutung ist. Dazu gehören die meisten Tumoren aber auch entzündliche Prozesse. In stark durchbluteten inneren Organen fallen krankhafte Prozesse umgekehrt manchmal durch ihre geringere Durchblutung im Vergleich zum gesunden Gewebe auf. Meist kann man gutartige und bösartige Bereiche durch Kontrastmittel voneinander unterscheiden. Zusätzlich wird bei Untersuchungen des Magen-Darmtraktes meist Kontrastmittel zu trinken gegeben. Es färbt die Darmschlingen an,  Das Kontrastmittel in der Blutbahn wird innerhalb von 5 Minuten bereits wieder über die Nieren ausgeschieden und ist nach etwa 6 Stunden vollständig aus dem Körper eliminiert. Problematisch kann es werden, wenn die Nierenfunktion gestört ist. Das einfachste Zeichen hierfür ist ein veränderter Laborwert, der Kreatininwert. Er wird häufig vor der CT-Untersuchung erfragt. Das zweite, getrunkene Kontrastmittel wird in geringem Maße aufgenommen, zum größten Teil verbleibt es aber einfach im Darm und wird auf diesem Wege ausgeschieden. Kontrastmittel in anderen Körperräumen werden ins Blut oder die Lymphe aufgenommen und dann über die Nieren ausgeschieden. Gallegängige Kontrastmittel kommen zwar auch ins Blut, aber werden über die Leber in die Gallenwege ausgeschieden und gelangen von dort in den Darm.

Brauche ich immer Kontrastmittel?

Nein, die meisten Untersuchungen der Wirbelsäule, des Skelettsystems, der Gelenke, der Zähne und Nasennebenhöhlen und die Knochendichtemessung am CT (QCT) kommen ohne Kontrastmittel aus. Bei Untersuchungen des Gehirns, der Halsweichteile, des Brust- und Bauchraumes muss dagegen meist Kontrastmittel gegeben werden, um eine optimale Aussage zu erhalten.

Wann darf eine CT nicht durchgeführt werden, gibt es Kontraindikationen?

In der Schwangerschaft darf die CT wegen der Strahlenbelastung nicht durchgeführt werden. Alternative Untersuchungsverfahren wie Ultraschall oder in speziellen Fällen können hier häufig weiterhelfen. Andere Kontraindikationen betreffen nur die Gabe des Kontrastmittels – die Untersuchung wird dann ggf. ohne Kontrastmittel durchgeführt: Bei den meisten Formen der Schilddrüsenüberfunktion, bei schweren Kontrastmittelunverträglichkeiten in der Vorgeschichte, bei schweren Herz-Kreislauferkrankungen, bei schweren Nierenfunktionsstörungen und bei der Knochenmarkerkrankung “Plasmozytom” darf kein Kontrastmittel gegeben werden.

Was muß ich bei der Kardio-CT beachten?

Bringen Sie bitte einen aktuellen Arztbrief und aktuelle Blutwerte mit. Koffeinhaltige Getränke oder leistungssteigernde Mittel sollten an dem Tag der Untersuchung vermieden werden. Potenzsteigernde Medikamente (z.B. Viagra) sollte mindestens 24 Stunden vor der Untersuchung abgesetzt werden.

Muß ich bei einer Virtuellen Koloskopie abführen?

Ja, abführende Maßnahmen sind bei der Virtuellen Koloskopie wie bei der konventionellen Koloskopie erforderlich um eine ausreichende Beurteilbarkeit des Darmes zu ermöglichen.

Was heißt low-dose oder Niedrigdosis-CT?

Mit der Niedrigdosis-CT wird eine CT-Technik verwendet, bei der eine deutlich verminderte Strahlendosis erforderlich ist. Im Gegenzug ist die Qualität der Bilder schlechter und sie erscheinen unschärfer. Derartige Qualitätsabstriche können aber in vielen Fällen hingenommen werden, da die Untersuchung nicht bei Patienten mit einem konkreten Verdacht auf eine bösartige Neubildung (Krebs) angewendet wird, sondern als Screening bei Patienten mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit für eine derartige Erkrankung (z.B. zur Entdeckung eines Lungenkrebs bei langjährigen Rauchern) verwendet wird. Auch zu einer Verlaufskontrolle bei einer bekannten Diagnose eignet sich ggf. die Niedrigdosis-Computertomographie. Im Vergleich zu einer Standard-CT der Lungen lässt sich die Dosis auf bis zu 1/10 reduzieren.